Indianisches Reiten – weder Trense, noch Peitsche!

Indianisches Reiten – weder Trense, noch Peitsche!

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Sicher hast Du schon darüber gelesen oder davon gehört, dass die Indianer ein ganz anderes Verständnis zur Natur hatten als wir. Für die Indianer war die sie umgebende Natur – die Mineral-, die Pflanzen- und die Tierwelt – genau so beseelt und lebendig wie sie sich selbst als Menschen fühlten. Deshalb betrachteten sie ihre Pferde nicht als Nutztiere wie wir. Ihre Pferde waren für sie wie ihre Geschwister – seelenvolle, fühlende Wesen.

So dürfte für Dich jetzt klar sein, dass das Indianische Reiten auf der Kenntnis der natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Pferde basiert. Erst durch dieses (Erfahrungs-)Wissen wird eine Verständigung zwischen Dir und Deinem Pferd oder Pony möglich sein.

Mit diesem Verständnis kannst Du auch bei der Korrektur „schwieriger“ Pferde grossartige Erfolge erzielen. Indianisches Reiten baut auf der Grundlage einer engen Beziehung zu Deinem Pferd oder Pony und gegenseitigem Respekt und Vertrauen auf.

Weder Trense, noch Peitsche

Beim Indianischen Reiten steht das „Gefühl fürs Pferd zu entwickeln“ im Mittelpunkt. Wir haben die besten Erfahrungen gemacht, wenn die Pferde ohne Trense geritten werden, weil die Reiterinnen und Reiter zu Beginn ihrer Ausbildung zu viel an den Zügeln reissen und damit ihr Pferd im Maul verletzen würden, falls ihr Pferd eine Trense tragen würde.

Ebenso setzen wir keine Peitsche für die Aufforderung ein, sich vorwärts zu bewegen. Jede Reiterin und jeder Reiter sollte ausserdem einmal die Erfahrung gemacht haben, ein Pferd lediglich mit einem Halsring zu reiten.

Bei uns kommst Du in den Genuss, Pferde ohne Zügel reiten zu können!

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Wir lernen von den alten Reitervölkern

Die tiefe Verbundenheit mit dem Lebewesen Pferd, mit und von ihm zu lernen, es als wichtigen Teil des eigenen Lebens und der Natur zu erkennen und in enger Beziehung mit ihm zu sein – das sind wichtige Merkmale der alten Reitervölker wie Indianer, Mongolen. Sie benutzten in der Regel keine Hilfsmittel zum Reiten wie wir sie heute kennen (z. B. Trense, Kandarren, Ausbindezügel, Martingal). Sie konnten ihre Pferde perfekt lenken und beherrschten sie jederzeit. Dies war im Kampf überlebenswichtig! Das Leben des Reiters konnte von der Beziehung zum Pferd abhängen. Deshalb massen sie einer guten Beziehung zum Pferd besondere Bedeutung zu. Ihnen war klar, dass sich ein Pferd nicht durch technische Hilfsmittel kontrollieren lässt, sondern nur durch geschickten und artgerechten Beziehungsaufbau.

Heute wird dieses Wissen zum Glück wieder neu entdeckt und interessierten Reiterinnen und Reitern vermittelt.

Möchtest auch Du eine ganz neue Beziehung zu Deinem liebsten Freund aufbauen? Dann komm‘ zu uns und lass‘ Dich ein ins Abenteuer des Indianischen Reitens »

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